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Die fünf Komponenten gehören zu jedem lebenden Wesen.

Es sind dies:

Die Form, der physische Aspekt des Lebens, der den Körper und die fünf Sinne einschließt;

die Wahrnehmung bzw. die Funktion, Informationen aus der Umgebung aufzunehmen;

das Begriffsvermögen, also die Fähigkeit, sich eine Idee, Meinung oder Vorstellung von dem Wahrgenommenen zu bilden;

der Entschluss, d.h. der Wille, als Antwort auf das Wahrgenommene zu handeln;

das Bewusstsein, d.h. die Urteilsfähigkeit. Das Bewusstsein beinhaltet die anderen vier.

Form bezeichnet den physischen Aspekt des Lebens, die Handlungen gegenüber der Umgebung eingeschlossen. Wahrnehmung, Verarbeitung, Entschluss und Bewusstsein bilden den geistigen Aspekt des Lebens. Dies sind die Funktionen, die in dem Moment wirken, in dem das Individuum Informationen aus der Umgebung erhält. Dazu kommt der Wille, der zum intellektuellen Bereich gehört. Er motiviert die Handlung und stellt damit die Fähigkeit dar, Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Die fünf Komponenten bezeichnen also nicht nur die physischen und psychischen Eigenschaften des Menschen, sondern beschreiben auch die Interaktion und den gegenseitigen Einfluss des Körpers und des Geistes des Individuums mit Personen oder Dingen seiner Umgebung. Aus der Umgebung erhalten wir die unterschiedlichsten Informationen: das Problem ist, wie wir sie aufnehmen, oder besser gesagt, wie unsere fünf Komponenten arbeiten.

Wenn ich zum Beispiel „Ihr seid verrückt!“ sage, hängt es von Euch ab, wie Ihr das aufnehmt. Einer wird denken: „Das ist nicht wahr, ich bin nicht verrückt“, der andere: „Vielleicht schon ein bisschen“, je nachdem, wie seine fünf Komponenten arbeiten.

Das gleiche tritt ein, wenn Ihr einen Diamanten seht: der eine wird Neid zeigen, der andere wird ihn stehlen wollen, der Dritte wird sich sagen: „Ich habe kein Geld, am besten gar nicht daran denken“. Auf diese Art und Weise funktionieren die fünf Komponenten.